Kinesiologische Naturheilpraxis Petra Schumacher
Medizinische Kinesiologie und energetische Psychologie
 
Informationen für Patienten


Zu Beginn der Behandlung kann
eine große Müdigkeit und ein erhöhtes
Schlafbedürfnis auftreten, da der
Körper Energie für den Heilungsprozess
mobilisiert. Darüber hinaus ist es mög-
lich, dass sich bestehende Beschwerden
kurzfristig verschlechtern - dies ist als
ein Zeichen für die Reaktionsfähigkeit
des Körpers zu werten!

Und noch etwas: der Selbst-Heilungsprozess 
braucht Zeit, da im Rahmen einer
alternativen Behandlung keine Lösungen
von Außen gegeben und Symptome
nicht unterdrückt werden. 

Beschwerden, die lange Zeit bestehen,
verschwinden in der Regel nicht über 
Nacht! Man geht in Fachkreisen davon
aus, dass der Heilungsprozess 10 Prozent
der Erkrankungs-Zeit in Anspruch nimmt.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen einige
grundsätzliche Tipps zur Lebensführung
mit auf den Weg geben, deren Umsetzung
den Heilungsprozess positiv unterstützen
können.

"Lass die Nahrung Deine Medizin sein 
und Medizin Deine Nahrung“, Hypokrates
 
Für eine effiziente Heilung und Entgiftung
unseres Körpers ist eine ausreichende
Trinkmenge von 1,5 bis 2,5 Litern Wasser
täglich - und zwar ohne Kohlensäure -
absolute Voraussetzung. Auch Grün-
Tee oder Kräutertee in Bio-Qualität
ist zu empfehlen; nur bitte keine
Früchte- oder aromatisierte Tees, die
auf das Körpermilieu säuernd wirken.
 
Wichtig für unsere Gesundheit ist ein
ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt!
Durch unsere  täglich praktizierte Ernährungs-
weise mit viel tierischem Eiweiß, Süßigkeiten,
Säften, Weißmehl, Kaffee und Alkohol sind
wir alle mehr oder weniger übersäuert.

Sie können ihre diesbezügliche Belastung mit
Hilfe von pH-Wert-Teststreifen kontrollieren.
Die medizinisch übliche Methode, den Säuregehalt
des Körpers über das Blut zu bestimmen, bringt
keine verwertbaren Ergebnisse, da der Körper
unser Blut so ab puffert, dass Abweichungen
erst bei massivem Krankheitsgeschehen auftreten.
Eine Übersäuerung des Gewebes kann deshalb
nicht über das Blut, aber über den Urin nach
gewiesen werden. Die pH-Wert-Bestimmung über
den Harn spiegelt die Gewebesituation nahezu exakt
wieder. Der biologische Idealwert liegt bei 7,5,
der oft gemessene bei 5,5. Zur Entsäuerung des
Körpers gibt es basische Salze zu kaufen (z.B. Dr. Jakobs
Basentabletten, aus pflanzlichen Quellen), deren
Dosierung von den gemessenen Werten des
Morgenurins abhängig ist.

Auf lange Sicht kann nur eine tendenziell vegetarische
und vollwertige  Ernährung mit wenig tierischem
Eiweiß eine Säure-Basen-Balance unseres Körpers
bewirken. Ich empfehlen die Lektüre eines
einschlägigen Fachbuches zum Thema Übersäuerung
wie z.B. „Jungbrunnen Entsäuerung“ von Kurt Tepperwein.

Und hier noch eine kritische Anmerkung zu
den aktuellen Diät-Trends, die auf die
Reduktion von Kohlehydtraten
(low-carb-Ernährung oder gmx) bauen.
Sie mögen funktionieren, aber bedenken
Sie, dass die empfohlenen Mengen an
tierischem Eiweiß zu einer massiven
Übersäuerung des Organismus führen und
damit die Entstehung von Rheuma und Gicht
begünstigen. Von den Problemen der
modernen Massentier-Haltung und den
ökologischen oder Klima-technischen
Konsequenzen einer Ernährungsweise,
die gezielt auf dem massenhaften Verzehr
von Fleisch und Fisch basiert,
erst gar nicht zu reden!
Der Abnehmeffekt entsteht, weil
der Körper die Mengen an Proteinen
nicht verstoffwechseln kann! Es gibt 
zum Glück eine Alternative und zwar die
vegetarische Variante!
 
Alle großen Zivilisationskrankheiten wie
Bluthochdruck, Arteriosklerose, Herzinfarkt,
Rheuma, Gicht, Osteoporose und Diabetes,
aber auch Mykosen und Neurodermitis lassen
sich grobstofflich mit der Übersäuerungs-
problematik erklären.
 
Über gute und schlechte Fette
 
Während die gesättigten Fettsäuren
den Stoffwechsel verlangsamen und
zu den sog. Zivilisationskrankheiten führen,
vermögen andere Fette genau diese
Krankheiten zu verhüten. Einfach
ungesättigte Fettsäuren, wie z.B. in Olivenöl
vorkommend, haben einen günstigen Einfluß
auf unseren Stoffwechsel. Unser Organismus
benötigt noch dringender die mehrfach
ungesättigten, die Omega-3-Fettsäuren, wie z.B.
in Fischöl oder Leinöl vorkommend oder Omega-6
-Fettsäuren, die er selbst nicht synthetisieren kann.
Gesättigte Fette und sog. Transfette können nicht
in die feinen Blutgefäße  eindringen, werden
ausgesondert und lagern sich in Organen,
Geweben, Gefäßen und unter der Haut ab.  

Erhitzte und chemisch gehärtete Öle und
Margarine sind durch chemische Bearbeitungsverfahren
ihrer essentiellen Fettsäuren beraubt. Wichtig ist es, 
kalt gepresste Bio-Pflanzenöle in der Küche, möglichst
täglich zum Salat, zu verwenden und verschiedene Ölsorten
zu mischen. Ich empfehle Süßrahmbutter sparsam als
Brotaufstrich und zum Backen zu verwenden. Zum
Braten empfehle ich Butterschmelz oder Bio-Bratöl.

Die Empfehlung der modernen Ernährungs-Wissenschaft
Lachs- und Fischöl –Kapseln ein zu nehmen sowie oft
Fisch zu essen, halte ich angesichts der extremen
Haltungsformen in Fischfarmen (Tiermehl- und Antibiotika-
Einsatz) und der Überfischung der Weltmeere für
nicht haltbar!

Die pflanzliche Alternative zum Fisch
sind Lein- und Rapsöle, natürlich in 
kalt gepresster Bio-Qualität - nicht erhitzen -
oder eben pflanzliche Omega-3 bzw. Omega-6-
Fettsäuren aus Nahrungsergänzungs-Mitteln.
 
Zur Anregung des Fettstoffwechsels und der
Verdauung empfehle ich den häufigen Verzehr
des sog. Budwig-Quarks bestehend aus:
2 Essl. Leinöl, kalt gepresst (Reformhaus) mit
2 Essl. Magerquark oder Joghurt verrühren und
2 Essl. geschroteten oder gebrochenen Leinsamen
bestreuen, evtl. etwas frisches Obst dazu essen.
 
Ein Wort zum Salz
 
Seit 1995 ist der gesamte Mineraldünger jodiert,
so dass Behauptungen, wir seien ein Jodmangelgebiet
nicht haltbar sind. Nitrate behindern die Jodaufnahme 
im Körper und so könnte die sog. Kropfbildung bei
vielen Menschen eher mit der Belastung der Gewässer
und Nahrung mit Nitraten durch intensive Düngung,
als durch Jodmangel zu erklären sein. Auch Stoffwechsel-
und Schleimhautprobleme können die Jodaufnahme
behindern. Zudem scheint jodiertes Speisesalz  
synthetische Jodverbindungen zu enthalten, die
Allergien auslösen können.

Ich rate daher dringend, unbehandeltes Stein-, Meer- oder
Kristallsalz zu verwenden  sowie Brot- und Fertigprodukte
mit jodiertem Speisesalz möglichst zu meiden.
 
Diese Ausführungen beruhen auf persönlichen Erfahrungen!
 

 
letzte Änderung: 31.01.2014